Blickpunkt ändern


Im Blickpunkt von »ArtInkreko«

Die Kunst, KünstlerInnen und die diversen Systemwelten, leben nebeneinander, noch entfernt von dem miteinander und weit hinter dem füreinander.
Die Beziehungen zwischen diesen Welten sind einzigartig, von Regeln gespickt und von zu vielen Zufällen begleitet.

Kunstwerke werden noch immer und zu häufig als Waren/Produkte gesehen, verstanden und auch so gehandelt.
Kunst wird als dekorativer Bestandteile erworben, dekoriert vielfältig die Galerien und manchmal dringt die Kunst auch in die Weite der Privatbereiche.
In den Unternehmen krönt die Kunst die Führungsetagen und mit Kunst wird bereits in den Lobbys versucht, das beste Bild abzugeben.
Kunst fördert Wirtschaft, ist sicherlich ein neuer und auch guter Ansatz. Doch für neue Initiativen, wie solche Brücken zu bauen, muss die Kunst erst ihre eigene Brückenkonstruktion entwickeln. Wir nennen ein solches Vorgehen "Kunst fordert auf..".

Neue Brücken bauen und anderen den Weg zu den Künsten und den KünstlerInnen zu ermöglichen, muss erst die Einbahnstraßen verlassen und die Landung in Sackgassen verbieten.

Die Brücke der KünstlerInnen und der Kunst, mit und für andere bauen, darf keine Einbahnstraße mehr sein oder in den Sackgassen enden. Diese Brücke muss feste kommunikative und partnerschaftliche Fundamente aufweisen und die zielgenaue Miteinanderbewegung zulassen. Kunst kann und muss sogar fordern, dazu muss sie ihre eigenen Brücken konstruieren und diese begehbar, offener, bekannter und interessanter, für Menschen in verschieden Systemwelten, machen.