Brücken bauen


Globalisierung fordert »ArtInkreko«

Die Globalisierung unserer Welt macht auch von den KünstlerInnen und den Kunstmärkten nicht halt.
Wir Menschen haben uns durch diese Umstände der Globalisierung und der Öffnung in neuen Medienlandschaften verändert, wir sind neugieriger, mutiger geworden, vergleichen und kaufen meistens nicht mehr ein "anonymes etwas“.

Gerade die junge, neue, Generation, will mehr, sie will eine Identität mit Fertigkeiten von Personen, will Namen, eine Person zum Kennenlernen, sie will Emotionen, eine Geschichte, etwas individuelles, etwas eigenes, das Gewisse etwas. Sie wollen die Künstler/Innen zum anfassen und zum fühlen.
Vielleicht wollen diese Menschen an den Kunstwerken und den Potentialen partizipieren indem sie kooperativ mit den KünstlerInnen zusammenwirken, sich austauschen, ihre Welt darstellen, ihre Motive erkennen.

Vielleicht möchten sie ein anderes Kunstwerk derselben Person erwerben, gar sich ein individuelles erstellen lassen oder etwas, gemeinsames, entwickeln.

Geiz ist Geil und ich bin nicht Blöd haben, schon längst ausgedient!!

Die bisherigen Vermarktungsmodelle entfernen sich immer mehr von der Realität und den Bedürfnissen der Menschen. Die bisherigen Modelle steuern in eine gänzlich falsche Richtung, führen in Einbahnstraßen, enden in Sackgassen, haben auch keine Chance in der Zukunft.

Die vielen und neuen Massen-Offensiven, sind bereits tot bevor sie ins Leben gelangen.

In den Kunstszenen, noch mehr in den Kunstmärkten, mangelt es an Mutigen, den Anderen und den uneigennützigen Akteuren ohne Medienfurcht und ohne Profitsucht.

Wie immer in den Systemen, werden diese Akteure an allen dem Festhalten, bis es keine Luft mehr hat und kein Geld mehr bringt.
Um gezielte Querbezüge zu den KünstlerInnen, ihren Kunstwerken, ihrer Geschichte, ihren Inspirationen und ihren Motivationen herstellen, bedarf es Mut, der Eigenständigkeit, der vertrauten Partner und auch dem Willen der KünstlerInnen selber.